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Amethyst

Weingott Bacchus beschloß nach einem Zornesausbruch den ersten Menschen, dem er begegnen würde, an die Raubtiere verfüttern zu lassen. Als erste begegnete ihm die Jungfrau Amethyst. Diana, die alles beobachtet hatte, verwandelte Amethyst zu ihrem Schutz in einen weißen Stein. Reumütig goss Bacchus Wein über den weißen Edelstein und gab ihm somit seine Farbe.
Seit Jahrhunderten ranken sich Legenden um den violetten Amethyst, der zur bunten Familie der Quarze gehört. Aufgrund seiner Farbe war Amethyst bei Würdenträgern des Klerus ein beliebter Ringstein und zählt auch heute noch zu den beliebtesten Edelsteinen. Die besten Qualitäten werden im Facettenschliff verarbeitet, mittlere Qualitäten oft zur Herstellung von Kugeln für Ketten und Armbänder, große und undurchsichtige Amethyste werden gerne zu kunsthandwerklichen Gegenständen geschliffen.
Amethyst
Amethyst im Trillionschliff


Amethyst
Amethysttropfen aus Brasilien
Amethyst
Feiner Amethyst aus Sambia


Amethyst
Halb Citrin, halb Amethyst: der Ametrin
Amethyst kommt in der Natur in häufig gut ausgebildeten Kristallgruppen vor. Oftmals füllen viele Amethystkristalle einen natürlichen Hohlraum, eine Druse komplett aus. In diesem Falle spricht man von einer Amethystdruse.
Große geschliffene Amethyste sind relativ selten. Die Kristalle von Amethyst können zwar teilweise eine beachtliche Größe aufweisen, aber der intensiv violette, schleifbare Bereich stellt immer nur ein kleines Stück der Kristallspitze dar. Eine Besonderheit beim Amethyst ist der Ametrin, der zu einem Teil aus gelbem Citrin (ebenfalls ein Quarz) und violettem Amethyst besteht. Ametrin kommt in der Natur vor, kann allerdings auch künstlich durch Hitze farbverändert sein (Violetter Amethyst wird beim Brennen bei hohen Temperaturen gelborange und rein farblich ein Citrin).
Chemische Formel SiO2
Mineralklasse Siliziumdioxid
Härte 7
Dichte 2,65g/cm3
Lichtbrechung 1,544-1,553
Farbe hellviolett bis dunkelviolett
Strichfarbe weiß
Kristallsystem trigonal
Spaltbarkeit keine
Bruch muschelig